Für Amazon-Händler
Amazon Flat File (Lagerdatei): Vorlage, Upload und Fehler im Verarbeitungsbericht (2026)
Wo du die Vorlage herunterlädst, welche Spalten Pflicht sind, wie Varianten und die Angebotsaktion funktionieren, was sich geändert hat und wie du den Verarbeitungsbericht liest. Mit den häufigsten Fehlern und einer Checkliste, Stand Oktober 2026.
Kurz gesagt: Eine Amazon Flat File ist eine Tabelle, mit der du viele Produkte und Angebote auf einmal anlegst, änderst oder löschst. In Seller Central heißt sie Lagerbestandsdatei oder Vorlage für Massen-Angebote. Du lädst sie unter Katalog > Produkte hinzufügen im Tab Tabelle herunter, Amazon baut sie passend zu den Produkttypen, die du auswählst, und du lädst sie ausgefüllt als Excel-Datei wieder hoch. Eine Datei fasst bis zu 10.000 Produktzeilen, nötig ist der Verkaufstarif Professionell. Ob jede Zeile angekommen ist, steht im Verarbeitungsbericht.
Dieser Leitfaden geht die drei Vorlagentypen, den Aufbau der Vorlage, die Angebotsaktion, Varianten und den Verarbeitungsbericht durch. Danach folgen die häufigsten Fehler, Besonderheiten für mehrere EU-Marktplätze und eine Checkliste. Alle Angaben stammen aus Amazons Seller-Central-Hilfe und Entwicklerdokumentation, abgerufen im Oktober 2026.
Flat File, Lagerdatei, Lagerbestandsdatei: dasselbe
„Flat File“ ist der Name aus der Händlerpraxis. Er stammt aus der Zeit, in der die Vorlagen als tabulatorgetrennte Textdateien hochgeladen wurden, also als flache Datei ohne Formatierung. Amazon selbst spricht von Lagerbestandsdateien und Vorlagen für Massen-Angebote. Gemeint ist immer dasselbe: eine Tabelle mit einer Zeile pro SKU und einer Spalte pro Attribut.
Sinnvoll ist sie, sobald du mehr als eine Handvoll Produkte pflegst. Amazon empfiehlt die Vorlagen für viele Angebote auf einmal und ab etwa 100 Produkten, das Formular „Produkt hinzufügen“ dagegen für einzelne Artikel. Wer Varianten, mehrere Marktplätze oder regelmäßige Änderungen hat, kommt um die Datei kaum herum.
Die drei Vorlagentypen
Amazon bietet drei Vorlagen an. Welche du brauchst, hängt davon ab, ob das Produkt schon im Katalog steht:
- Produkttabelle: für neue Produkte, die es im Amazon-Katalog noch nicht gibt. Du lieferst alle Produktdetails, also Titel, Beschreibung, Bilder, Preis und Attribute. Eine Datei kann bis zu 20 Produkttypen enthalten.
- Listing Loader: für Angebote auf Produkte, die schon im Katalog stehen. Du lieferst Produktkennung und Angebotsdaten wie Preis, Menge und Zustand, aber kaum Produktdetails.
- Preis und Menge: um Preis und Stückzahl bestehender Angebote zu ändern. Du lieferst nur SKU, Preis und Menge.
Zugeordnet wird über die Produktkennung, also EAN, UPC, ISBN oder ASIN. Findet Amazon keinen Treffer und du nutzt die Produkttabelle, entsteht eine neue Produktdetailseite.
Was sich zuletzt geändert hat
Wer zuletzt vor ein, zwei Jahren eine Flat File gebaut hat, findet einiges anders vor:
- Die alten kategoriespezifischen Vorlagen und die Book-Loader-Vorlagen sind eingestellt. Für neue Produkte gilt die Produkttabelle. Lädst du eine alte Vorlage hoch, zeigt Amazon einen Hinweis und bietet „Konvertierte Vorlage herunterladen“ an. Deine Daten bleiben erhalten, fehlende Angaben musst du ergänzen.
- Du lädst die Datei direkt als Excel-Arbeitsmappe (.xlsx) hoch. Die Umwandlung in eine tabulatorgetrennte Textdatei ist nicht mehr nötig, .txt und .tsv werden aber weiter angenommen.
- Bei Produkttabellen mit bis zu 1.000 SKUs bietet Amazon eine Upload-Vorschau mit der Option „Datei validieren“. Sie markiert Fehler vor dem Absenden in einer Online-Tabelle. Optional kannst du die Angebote dort per KI überarbeiten lassen.
- Über die Angebotseinstellungen speicherst du Standardwerte, etwa „Batterien erforderlich: Nein“. Amazon schreibt sie in die erste Zeile neuer Vorlagen.
- Für Software, die über Amazons Programmierschnittstelle (SP-API) Listings einspielt, hat Amazon die XML- und Flat-File-Feeds abgeschaltet. Als veraltet markiert wurden sie am 18. März 2024, entfernt am 31. Juli 2025. Programme nutzen seitdem JSON-Feeds oder die Listings Items API. Uploads, die du selbst in Seller Central machst, betrifft das laut Amazon nicht.
Die Flat File ist also nicht tot. Abgelöst sind die alten Kategorie-Vorlagen und der Flat-File-Weg für Programme. Für den Upload in Seller Central bleibt die Lagerbestandsdatei 2026 das Werkzeug für alles, was über ein paar Einzelartikel hinausgeht.
Die Vorlage herunterladen
So erzeugst du eine Produkttabelle in Seller Central:
- Öffne Katalog > Produkte hinzufügen und wähle den Tab Tabelle.
- Klicke auf Leere Vorlage herunterladen und dann auf Produkttabelle herunterladen.
- Wähle die Produkttypen, entweder per Suche mit Stichwörtern oder einem Produkttitel oder über die Kategorien. Amazon schlägt passende Produkttypen vor.
- Wähle die Stores, also die Marktplätze, auf denen du Angebote erstellen oder bearbeiten willst.
- Klicke auf Tabelle erstellen. Die Vorlage wird heruntergeladen.
Für bestehende Angebote gibt es einen kürzeren Weg: Unter Lagerbestandsberichte forderst du den Bericht zu Kategorie-Angeboten an. Er enthält deine bisher übermittelten Werte. Du änderst nur, was sich ändern soll, und lädst ihn wieder hoch.
Aufbau: Spaltengruppen, Pflichtfelder, Reiter
Die Vorlage ist in Spaltengruppen geordnet: Varianten (übergeordnete SKU, Variantenebene, Variantendesign), Produktidentität und Details (SKU, Produkttyp, Produktkennung, Titel, Marke, Beschreibung und weitere Attribute), Bilder, Angebot (Preis, Menge, Versandkanal, Zustand, B2B-Preise), Versand (Bearbeitungszeit, Versandvorbereitung) sowie Sicherheit und Compliance (Batterien, Gefahrgut, regulatorische Angaben).
Jedes Attribut ist als Pflichtfeld, bedingt erforderlich oder optional gekennzeichnet. Bedingt erforderlich heißt: Das Feld wird zur Pflicht, sobald du in einem anderen Feld einen bestimmten Wert einträgst. Optionale Spalten sind in der Standardansicht eingeklappt. Über die Schaltflächen 1 und 2 oben links oder die Plus- und Minuszeichen über den Spalten blendest du sie ein. Die Reiter Datendefinitionen und Gültige Werte erklären jedes Feld und listen die erlaubten Einträge, der Reiter Bilder fasst die Bildanforderungen zusammen.
Ein paar Felder verdienen besondere Sorgfalt:
- SKU: eindeutig pro Produkt und nachträglich nicht änderbar. Jede neue SKU legt einen neuen Datensatz an, Daten zu einer bestehenden SKU überschreiben die alten.
- Produktkennung: Eine EAN hat 13 Ziffern. Excel entfernt führende Nullen, ein Apostroph vor der Zahl verhindert das.
- Suchbegriffe: Die meisten Produkttypen haben bis zu fünf Felder dafür. Was hineingehört, steht im Leitfaden zu den Backend-Keywords.
- Preis: als Zahl formatiert und mit einem einheitlichen Dezimaltrennzeichen, gerade wenn du mit Komma arbeitest.
- Bilder: als URL in den Bildspalten oder nachträglich über die Funktion zum Hochladen von Bildern. Ohne Bild ist eine neue SKU nicht kaufbar.
- Bearbeitungszeit: 0 bis 30 Tage. Fehlt sie bei einer Aktualisierung, kann sie auf den Standardwert von 1 bis 2 Tagen zurückfallen. Gib sie deshalb jedes Mal mit.
Die Angebotsaktion: Erstellen, Bearbeiten, Löschen
Die Spalte Angebotsaktion sagt Amazon, was mit jeder Zeile geschehen soll. In älteren Vorlagen hieß sie update_delete, mit den Werten Update, PartialUpdate und Delete.
- Erstellen oder Ersetzen (vollständiges Update): legt ein neues Angebot an oder ersetzt das bestehende durch die Werte in deiner Zeile. Das ist der Standard, wenn die Spalte leer bleibt.
- Bearbeiten (teilweises Update): ändert nur die Attribute, die du einträgst. Leere Felder bleiben unverändert.
- Löschen: entfernt die SKU samt Angebot und deinen Produktdaten aus dem Katalog.
Der teuerste Fehler in dieser Spalte ist ihr Standardwert. Wer nur einen Preis ändern will, die Spalte leer lässt und nur SKU und Preis einträgt, löst ein vollständiges Update aus, und das ersetzt das Angebot durch genau die wenigen Werte in der Zeile. Für einzelne Änderungen nimmst du Bearbeiten oder gleich die Vorlage Preis und Menge. Soll ein Produkt nur vorübergehend nicht verkauft werden, setz die Menge auf null, statt es zu löschen.
Varianten: übergeordnete und untergeordnete Zeilen
Varianten wie Größen oder Farben bildest du als Familie aus einer übergeordneten und mehreren untergeordneten Zeilen. Amazon verlangt diese Beziehung, sobald es für deine Produkte ein passendes Variantendesign gibt.
- Übergeordnete Zeile: eigene SKU, Variantenebene „Übergeordnet“. Sie wird nicht verkauft, sie hält die Familie zusammen.
- Untergeordnete Zeilen: je Variante eine SKU, Variantenebene „Untergeordnet“, in der Spalte Übergeordnete SKU die SKU der übergeordneten Zeile.
- Variantendesign: in allen Zeilen der Familie gleich, zum Beispiel Größe, Farbe oder beides. Welche Designs es gibt, hängt vom Produkttyp ab.
- Titel: Jede Variante bekommt einen eigenen, unterscheidbaren Titel, etwa mit Farbe und Größe.
Beim Löschen gilt: Entfernst du die übergeordnete Zeile, werden alle Varianten zu Einzelangeboten. Willst du eine Variante in eine andere Familie verschieben, löschst du sie zuerst und weist sie dann der neuen übergeordneten SKU zu.
Hochladen und den Verarbeitungsbericht lesen
Hochgeladen wird an derselben Stelle: Produkte hinzufügen, Tab Tabelle, Abschnitt Datei hochladen. Unter Upload-Status prüfen siehst du jede Übermittlung mit Batch-ID und Status. Große Dateien brauchen laut Amazon bis zu acht Stunden, der Verlauf zeigt die letzten drei Monate oder bis zu 100 Übermittlungen.
Ist die Datei verarbeitet, lädst du dort den Verarbeitungsbericht herunter. Oben steht eine Zusammenfassung: verarbeitete SKUs, erfolgreiche, erfolgreiche mit anderen Fehlern, gescheiterte und solche mit Warnungen. Darunter folgen für jede betroffene Zeile ein Status und die Fehlerdetails:
- original-record-number: die Zeile in deiner Datei. Die beiden Kopfzeilen zählen nicht mit, Datensatz 1 ist Zeile 3. Rechne also 2 dazu.
- error-code: die Nummer des Fehlers, nachschlagbar in Amazons Erklärungen zu den Fehlermeldungen.
- error-type: Error heißt, die Zeile wurde nicht übernommen. Warning heißt, sie wurde übernommen, erscheint aber vielleicht nicht wie gedacht.
- error-message: eine kurze Erklärung, oft mit Lösungsweg.
Filtere zuerst nach error-type und arbeite die Errors ab, dann die Warnings. Die ganze Datei musst du nicht neu hochladen: Eine Datei mit nur den korrigierten Zeilen genügt.
Häufige Fehler und wie du sie behebst
- Fehler 8541, Datenkonflikt: Ein Wert in deiner Zeile, etwa Marke, Titel oder Farbe, widerspricht einer bestehenden ASIN mit derselben Produktkennung. Gehört dein Produkt zu dieser ASIN, übernimm die Werte aus dem Katalog exakt, bis zu Leerzeichen und Groß- und Kleinschreibung. Gehört es nicht dazu, prüfe die EAN. Hersteller vergeben Codes manchmal neu.
- Fehler 8560, Angaben unvollständig: Amazon kann weder eine ASIN zuordnen noch eine neue anlegen. Häufige Ursachen sind eine Vorlage für den falschen Produkttyp, leere Pflichtfelder oder eine ungültige Produktkennung, etwa eine EAN mit verlorener führender Null.
- Alte Vorlage: Kategoriespezifische Vorlagen erzeugen inzwischen Fehler im Bericht. Lade eine aktuelle Produkttabelle herunter oder nutze die Konvertierung.
- Werte außerhalb der Liste: Was der Reiter Gültige Werte vorgibt, muss genau so eingetragen werden. Eigene Schreibweisen für Farben oder Materialien führen zu Fehlern.
- Preisformat: Text statt Zahl oder gemischte Dezimaltrennzeichen. Formatiere die Preisspalten als Zahl.
- Daten nach einem Update verschwunden: fast immer Erstellen oder Ersetzen statt Bearbeiten in der Spalte Angebotsaktion.
Mehrere EU-Marktplätze mit einer Datei
Wählst du beim Erstellen der Vorlage mehrere Stores, bekommt sie zusätzliche Spalten für die Angebotsdaten je Store. Für jeden Store, in dem du verkaufen willst, gibst du mindestens einen Preis an, und zwar in dessen Landeswährung, die in der Spaltenüberschrift steht. Für die ganze Datei gilt ein einheitliches Dezimaltrennzeichen.
Gibt es die Produktdetailseite in einem weiteren Store noch nicht, versucht Amazon, sie durch eine Übersetzung deiner Produktdaten anzulegen. Das kann bis zu 48 Stunden dauern. Bequem ist das, aber eine maschinelle Übersetzung trifft selten die Begriffe, mit denen Kunden in Frankreich oder Spanien suchen. Für Titel, Bullets und Suchbegriffe lohnen sich eigene, lokalisierte Texte je Marktplatz.
Dazu kommen drei Besonderheiten:
- Konflikte über Ländergrenzen: Manche Attribute prüft Amazon für alle Stores gemeinsam. Bekommst du einen Datenkonflikt mit einer Meldung in einer anderen Sprache, liegt die Ursache in einem anderen Store, und du behebst ihn zuerst dort.
- Produktsicherheit (GPSR): Seit dem 13. Dezember 2024 verlangt Amazon für Nicht-Lebensmittel in den EU-Stores eine verantwortliche Person in der EU, Kontaktdaten des Herstellers sowie Warn- und Sicherheitshinweise. Die Angaben machst du im Compliance-Dashboard oder per Lagerbestandsdatei; Amazons Entwicklerdokumentation führt dafür unter anderem die Attribute gpsr_manufacturer_reference, dsa_responsible_party_address und gpsr_safety_attestation. Fehlen sie, riskierst du laut Amazon, dass Angebote entfernt werden.
- Belgien: Dort wählst du beim Herunterladen die Angebotssprache, Niederländisch oder Französisch. Alle SKUs einer Vorlage müssen dann in dieser Sprache sein.
Checkliste vor dem Upload
- Aktuelle Produkttabelle für genau deine Produkttypen, keine alte Kategorie-Vorlage.
- Alle Pflichtfelder und bedingt erforderlichen Felder gefüllt, Werte aus dem Reiter Gültige Werte übernommen.
- SKUs eindeutig, EANs mit 13 Ziffern und ohne verlorene Nullen.
- Angebotsaktion pro Zeile bewusst gesetzt: Bearbeiten für Teiländerungen, Erstellen oder Ersetzen nur für vollständige Zeilen.
- Varianten mit übergeordneter Zeile, Variantenebene, übergeordneter SKU und Variantendesign in jeder Zeile der Familie.
- Preise als Zahl, in der Landeswährung jedes Stores, mit einem Dezimaltrennzeichen.
- Bearbeitungszeit mitgegeben, Bild-URLs erreichbar.
- GPSR-Angaben für jeden EU-Store vollständig.
- Nach dem Upload den Verarbeitungsbericht laden, nach error-type filtern und nur die korrigierten Zeilen erneut hochladen.
Wie Torch Listings die Flat File liefert
Torch Listings schreibt Titel, Bullets, Beschreibung und Suchbegriffe aus belegten Produktdaten und gibt das fertige Listing als Amazon-Flat-File aus, für 100 ASINs so wie für eine. Hast du schon eine eigene Vorlage aus Seller Central, befüllt Torch Listings auch diese.
Den Upload machst du selbst. Torch schreibt nichts in dein Seller Central, und ohne deinen Upload geht nichts live. Den Verarbeitungsbericht liest du danach wie oben beschrieben. Bestehende Exporte prüfst du vorher kostenlos mit dem Listing-Check gegen die Grenzen für Titel, Bullets, Keywords und Bilder; die Datei verlässt dabei deinen Browser nicht.
Quellen
Alle Quellen abgerufen am 9. Oktober 2026.
- Amazon Seller Central Hilfe: „Vorlagen für Massen-Angebote“ (G1641; Vorlagentypen, Umstellung, Upload, Verarbeitungsbericht).
- Amazon Seller Central Hilfe: „Lagerbestandsdatei erstellen“ (G581; Aufbau, Angebotsaktion, Varianten, mehrere Stores).
- Amazon Seller Central Hilfe: „Erklärungen zu den Fehlermeldungen“ (17781).
- Amazon Seller Central Hilfe: „Fehler 8541“ (G200692330) und „Fehler 8560“ (G200692370).
- Amazon Seller Central Hilfe: „Bevorzugte Angebotssprache bei Amazon auswählen“ (Belgien).
- Amazon Selling Partner API, Changelog: „Deprecation of Feeds API support for XML and Flat File Listings Feeds“ und „Update: Removal date … changed to July 31, 2025“.
- Amazon Selling Partner API, Changelog: GPSR-Attribute in der Listings Items API und in JSON-Feeds.
- Amazon Seller Forums, Ezra_Amazon: „Important Announcement: General Product Safety Regulation (GPSR) Implementation“.
- Amazon Seller Forums, Manny_Amazon: „Listings Lounge: Add a Product vs. Inventory File Templates“.
Häufige Fragen
Wo finde ich die Vorlage für die Amazon Flat File?
In Seller Central unter Katalog > Produkte hinzufügen, Tab Tabelle, dann Leere Vorlage herunterladen. Für neue Produkte wählst du Produkttabelle herunterladen, suchst deine Produkttypen und Stores aus und klickst auf Tabelle erstellen. Amazon baut die Vorlage passend zu diesen Produkttypen.
Ist eine Flat File dasselbe wie eine Lagerdatei?
Ja. Flat File, Lagerdatei und Lagerbestandsdatei meinen dieselbe Amazon-Tabelle für Massen-Uploads. Amazon selbst spricht von Lagerbestandsdateien oder Vorlagen für Massen-Angebote.
Funktionieren Amazon Flat Files 2026 noch?
Ja, für Uploads in Seller Central. Eingestellt sind die alten kategoriespezifischen Vorlagen, an ihre Stelle tritt die Produkttabelle. Abgeschaltet wurde am 31. Juli 2025 nur der Flat-File- und XML-Weg über Amazons Programmierschnittstelle. Software muss seitdem JSON nutzen.
Wie ändere ich per Flat File nur den Preis?
Mit der Vorlage Preis und Menge oder in der Produkttabelle mit der Angebotsaktion Bearbeiten (teilweises Update). Bleibt die Angebotsaktion leer, gilt Erstellen oder Ersetzen, und das ersetzt das Angebot durch die Werte in deiner Zeile.
Was bedeutet Fehler 8541 im Verarbeitungsbericht?
Ein Datenkonflikt: Ein Wert wie Marke, Titel oder Farbe in deiner Zeile weicht von einer bestehenden ASIN mit derselben Produktkennung ab. Übernimm die Katalogwerte exakt oder prüfe, ob die EAN wirklich zu diesem Produkt gehört.
Kann ich mit einer Flat File mehrere Marktplätze befüllen?
Ja. Wählst du beim Erstellen der Vorlage mehrere Stores, bekommst du je Store eigene Angebotsspalten mit dem Preis in Landeswährung. Fehlt die Detailseite in einem Store, legt Amazon sie per Übersetzung an, was bis zu 48 Stunden dauern kann.